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Camping mit Hund: Die besten Tipps, Tricks und Campingplätze?

von Sabrina

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Für Hundebesitzer ist ein Urlaub ohne ihren Hund undenkbar. Daher fällt die Wahl meistens auf einen Campingurlaub am Meer oder am See. Campingplätze bieten ideale Bedingungen für Vierbeiner und bieten ihnen den nötigen Freiraum.

Was viele Hundebesitzer nicht wissen:

Camping mit Hund ist mehr als nur ein Trend. Es ist ein unvergessliches Erlebnis und ein tolles Abenteuer. Egal ob mit dem Wohnmobil, Wohnwagen oder mit dem Zelt, ein Urlaub mit Hund bringt jede Menge Spaß.

Camping mit Hund: Das Wichtigste in Kürze

  • In deutschen Haushalten leben derzeit etwa 10 Millionen Hunde
  • Die drei beliebtesten Hunderassen in Deutschland sind Mischlinge, Labradore und Deutsche Schäferhunde
  • Rund 1,7 Millionen Campingfahrzeuge sind in Deutschland zugelassen
  • Allein in Deutschland gibt es über 2.800 geöffnete Campingplätze

Camping mit Hund: Das sind die beliebtesten Reisedestinationen

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In Deutschland gibt es viele wunderschöne und vielseitige Regionen, die sich hervorragend für einen Campingurlaub mit Hund eignen. Ob Wandern in den Bergen, in der Natur, am See oder am Strand – hier kommt die ganze Familie auf ihre Kosten.

Besonders hervorzuheben sind die Regionen Bayern, Allgäu und das Erzgebirge. Aber auch der Schwarzwald ist wunderschön und bietet viel Natur für lange Spaziergänge im Wald. Für Campingurlaube am Strand eignen sich die Ostsee und Nordsee perfekt. Unsere Top Campingspots für einen Urlaub mit Hund

Unsere TOP 10 Campingplätze mit Hund in Deutschland

  1. Camping mit Hund an der Ostsee auf Fehmarn
    Quelle: Camping Strukkamphuk

    Auf dem Campingplatz Strukkamphuk an der malerischen Ostsee sind Hunde stets gern gesehene Gäste. Allerdings ist eine Leinenpflicht auf dem gesamten Gelände zu beachten. Zusätzlich sind auf dem Platz Annehmlichkeiten wie Hundeduschen und ein speziell ausgewiesener Hundestrand vorhanden. Die weitläufigen Wanderwege oberhalb des Strandes bieten zudem ideale Bedingungen für Vierbeiner, sich nach Herzenslust zu verausgaben.
  2. Camping mit Hund am Nordseecamping „Zum Seehund“
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    Quelle: Nordseecamping.de

    Hundebesitzer finden auf diesem Campingplatz viele Annehmlichkeiten vor. So können bei Bedarf Näpfe und Hundedecken zur Verfügung gestellt werden. Zudem sind Hundeduschen im Duschhaus und Hundebeutel im Recyclingbereich vorhanden. Im Notfall steht im Minimarkt sogar Hundefutter bereit. Rund um den Platz locken zudem attraktive Spazierwege und Badestellen.
  3. Camping mit Hund in Bayern
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    Quelle: Depositphoto – Beispielbild

    Ein separater Bereich für Reisende mit Hunden zeichnet den Arterhof aus. Direkt am See gelegen, besticht der Ort durch einen eigenen Hundestrand und Hundeduschen. Zudem werden kostenlose Hundekotbeutel bereitgestellt und die geliebten Vierbeiner sind sogar im hauseigenen Restaurant willkommen. Angesichts zahlreicher Spaziermöglichkeiten in unmittelbarer Nähe gestaltet sich der Campingplatz als ideales Ziel für Hundebesitzer.
  4. Camping mit Hund im Allgäu
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    Quelle: Depositphotos

    Im idyllischen Allgäu, auf dem Campingplatz Hopfensee, werden Hunde und ihre Besitzer herzlich begrüßt. Praktische Hundeduschen und hohe Hecken zwischen den Stellplätzen bieten sowohl Privatsphäre als auch Komfort für Zwei- und Vierbeiner. Ein besonderes Highlight ist der separate Hundebereich am See, wo die Tiere sich im Wasser vergnügen dürfen. Darüber hinaus laden zahlreiche Wanderwege durch die voralpine Naturlandschaft zu ausgiebigen Wanderungen ein.
  5. Camping mit Hund im Erzgebirge
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    Quelle: caravan-camping-saechsischeschweiz.de

    Inmitten der malerischen Sächsischen Schweiz liegt der Caravan Campingplatz „Sächsiche Schweiz“, der sich als idealer Startpunkt für Spaziergänge und Wanderungen mit dem Hund erweist. Mit einer Hundedusche, großzügigen Parzellen und einer ruhigen sowie idyllischen Lage bietet dieser Ort alles, was das Herz eines Hundebesitzers begehrt.
  6. Camping mit Hund in Mecklenburg-Vorpommern
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    Quelle: haveltourist.de

    Im Campingpark Havelberge erwartet Hunde und ihre Besitzer eine spezielle Hundewiese und einen professionellen Hundetrainer. Die Einrichtung umfasst zudem Hundeduschen und kostenlose Hundekotbeutel und die Hundebadestelle am See ist ein wahres Paradies für jeden Vierbeiner. Mit der umliegenden Mecklenburgischen Seenplatte steht zudem ein Gebiet für ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen bereit.

  7. Camping mit Hund in Rheinland-Pfalz
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    Quelle: pruemtal.de

    Der Campingplatz Prümtal, umgeben von weitläufigen Wiesen und Wäldern, bietet sich optimal für ausgedehnte Wanderungen mit dem Hund in der hügeligen Ferienregion an. Dabei sind bis zu zwei Hunde pro Stellplatz erlaubt. Zusätzlich stehen Hundeduschen zur Verfügung und an drei Stationen sind gratis Hundekotbeutel erhältlich.
  8. Camping mit Hund in Baden-Württemberg
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    Quelle: www.pincamp.de

    Der Campingplatz Langenwald ist umgeben von Wald und bietet somit jede Menge Wege für ausgedehnte Spaziergänge – also perfekt für Hundebesitzer. Vorhandene Hundeduschen bringen dem Vierbeiner eine angenehme Abkühlung.
  9. Camping mit Hund in Niedersachsen

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    Der Campingplatz Südsee Camp liegt inmitten einer märchenhaften Wald- und Moorlandschaft – gut also, dass es Hundeduschen gibt. Außentore ermöglichen den schnellen Zugang ins Grüne und der Hundespielplatz ist perfekt zum Austoben.

  10. Camping mit Hund im Schwarzwald
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    Quelle: camping-kirchzarten.de

    Auf dem Campingplatz Kirchzarten gibt es jede Menge Möglichkeiten für kurze Gassirunden oder ausgedehnte Spaziergänge. Nach dem Spaziergang kann der Vierbeiner kostenfrei mit Warmwasser abgeduscht werden. Und auch das Restaurant ist Hunden gegenüber offen und bietet ausreichend viel Platz auf der Terrasse. Was der Campingplatz nicht bietet ist WLAN.

Campingplätze für Menschen mit Hund in Europa

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  • Niederlande

    Ein Campingurlaub in den Niederlanden eignet sich besonders gut für Familien mit Hund. Aufgrund der klimatischen Verhältnisse ist es im Winter mild und im Sommer nicht zu heiß. Lange Sandstrände laden zu langen Spaziergängen und viel Spiel und Spaß für Hund und Besitzer ein.

    Mehr zum Thema: Die beliebtesten Campingplätze in den Niederlanden für Hundehalter gibt es hier.
  • Österreich

    Österreich ist für das Camping mit Hund aufgrund der angenehmen klimatischen Bedingungen eine tolle Option. Die Landschaft ist reich an malerischen Wanderrouten durch die Alpen, idyllischen Seen und weiten Wiesen – also perfekt für Hund und Besitzer.

    Mehr zum Thema: Die beliebtesten Plätze fürs Camping mit Hund in Österreich gibt es hier.
  • Italien

    Ein Campingurlaub in Italien bietet sich hervorragende für Reisende mit Hund an. Die klimatischen Bedingungen sind ideal, mit warmen, aber nicht übermäßig heißen Sommern und milden Wintern. Die Toskana und die Strände Sardiniens laden zu ausgiebigen Spaziergängen und spielerischen Aktivitäten ein. Außerdem ist die italienische Kultur für ihre Gastfreundschaft und Tierfreundlichkeit bekannt.

    Mehr zum Thema: Die beliebtesten Campingplätze für Menschen mit Hund in Italien gibt es hier.
  • Kroatien

    Das mediterrane Klima in Kroatien sorgt für angenehm warme Sommer und milde Winter. Die malerische Adriaküste und die beeindruckenden Nationalparks bieten zahlreichen Möglichkeiten für Wanderungen und Entdeckungen für Hunde und ihre Besitzer.

    Mehr zum Thema: Die beliebtesten Stellplätze zum Camping mit Hund in Kroatien gibt es hier.
  • Frankreich

    Auch Frankreich bietet ideale Rahmenbedingungen für einen Campingurlaub mit Hund. Die weitläufigen Sandstrände der Normandie und Bretagne und die majestätischen Alpen und Pyrenäen sind perfekt für Abenteuer mit Hund.

    Mehr zum Thema: Die beliebtesten Campingplätze für Hundehalter in Frankreich gibt es hier.
  • Spanien

    In Spanien gibt es viele hundefreundliche Campingplätze – entlang der wunderschönen Costa Brava bis hin zu den grünen Hügeln Andalusiens. Spanien ist zudem für seine Gastfreundschaft und Haustierfreundlichkeit bekannt, was ganz klar ein Pluspunkt ist.

    Mehr zum Thema: Die beliebtesten Wohnwagen Stellplätze für Hundehalter in Spanien gibt es hier.
Gut zu wissen: Beim Camping mit Hund in südlicheren Ländern muss bedacht werden, dass Begegnungen mit Straßenhunden möglich sind.

Die richtige Vorbereitung beim Camping mit Hund

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Bevor der Campingurlaub mit Hund beginnen kann, müssen einige Vorbereitungen getroffen werden. Nur so wird die Reise für Mensch und Hund zum vollen Erfolg.

Die Wahl eines geeigneten Campingplatzes

Bei einer Urlaubsreise mit Hund, ist es von Vorteil, sich im Vorfeld über geeignete Campingplätze zu informieren. Denn nicht auf jedem Campingplatz sind Hunde erlaubt. Es gibt einige Fragen, die vorher gestellt werden sollten:

  • Ist der Campingpark oder Ferienpark hundefreundlich und wie sind die Bewertungen?
  • Werden alle Bedürfnisse des Hundes berücksichtigt?
  • Gibt es Schatten und nahegelegene Wanderwege?
  • Ist ein Hundestrand vorhanden?
  • Gibt es eine Hundedusche?

Durchführung eines Gesundheitschecks

Der Urlaub hat gerade erst begonnen, doch plötzlich ist der geliebte Vierbeiner krank. Eine Situation wie diese sollte während eines Aufenthalts auf dem Campingplatz unbedingt vermieden werden. Der Stress und die damit verbunden Sorgen können einem erspart oder zumindest minimiert werden, indem vor der Abreise ein Gesundheitscheck durchgeführt wird. Folgende Punkte sollten dabei beachtet werden:

  • Allgemeiner Gesundheitscheck beim Tierarzt
  • Notwendige Impfungen und Schutz vor Parasiten
  • Abklärung der Risiken in bestimmten Gebieten

Packliste: Was sollte für den Hund unbedingt dabei sein?

Manche nehmen für ihren Hund genauso viel Gepäck mit, wie für sich selbst. Das muss nicht sein, denn viele Dinge können auch einfach unterwegs nachgekauft werden.

Es gibt jedoch ein paar Essentials, die für den Hund immer dabei sein sollten:

Grundausstattung

  • Futter und Leckerchen
  • Näpfe
  • Leine und Halsband (bestenfalls mit GPS-Tracker)
  • Körbchen oder Decke
  • Kotbeutel
  • Maulkorb (in vielen Ländern Pflicht)

Gesundheit und Pflege

  • EU-Heimtierausweis
  • Evtl. notwendige Medikamente
  • Zeckenhaken
  • Krallenzange (bei längeren Reisen)
  • Fellbürste
  • Sonnenschutz

Sonstiges

  • Hundespielzeug (z.B. Frisbees oder Bälle)
  • Evtl. Schwimmweste und Schuhe
Wichtig: Bei Reisen ins europäische Ausland ist ein Mikrochip für alle Hunde, die ab 2012 geboren wurden, notwendig.

Die Fahrt in den Urlaub

Eine Fahrt kann für viele Hunde anstrengend und stressig sein. Besonders, wenn die Anreise zum Campingplatz mehrere Stunden dauert.

Es gibt ein paar einfache Tricks, mit denen die Reise für den Vierbeiner angenehmer gestalten werden kann.

Stressfreies Reisen

  • Es kann helfen, den Hund bereits vor der Reise mit dem Fahrzeug vertraut zu machen.
  • Vertraute Gegenstände wie die Lieblingsdecke oder das Lieblingsspielzeug geben ein Gefühl von Sicherheit.
  • Eine ruhige Stimme und ruhiges Verhalten vermitteln ebenfalls Sicherheit.
  • Bei warmem Wetter sollte der Hund keinesfalls alleine im Auto bleiben.
  • Regelmäßige Pausen sorgen dafür, dass sich der Hund lösen und bewegen kann.

Pausen und Unterhaltung während der Fahrt

  • Auf Rastplätzen mit Grünflächen kann sich der Hund austoben.
  • Spielzeug und Kauartikel sind eine gute Beschäftigung während den Pausen.
  • Anleinen auf Parkplätzen und Rastplätzen ist Pflicht, um Unfälle zu vermeiden.

Sicherheit auf Reisen

  • Die Verwendung einer sicheren Transportbox hilft dabei, den Hund während der Fahrt zu sichern.
  • Der Hund sollte während der Fahrt keinesfalls frei im Fahrzeug herumlaufen, aber trotzdem genügend Platz haben.
  • Direkter Luftstrom aus der Klimaanlage sollte vermieden werden.
  • Ausreichend Futter und Wasser sollte auch während der Fahrt immer dabei sein.
  • Bei heißen Wetterbedingungen sollte die Innentemperatur immer angenehm für den Hund sein.

Mögliche Aktivitäten beim Camping mit Hund

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Ein Campingurlaub eignet sich besonders gut für Vierbeiner. Viel frische Luft und gemeinsame Wanderungen lassen sich am besten in der freien Natur genießen.

Das stärkt nicht nur die Bindung zwischen Mensch und Hund, sondern sorgt auch dafür, dass sich der Vierbeiner auspowern kann. Außerdem schaffen gemeinsame Aktivitäten unvergessliche Erlebnisse.

Wanderungen mit Hund: Tipps und Regeln

  1. Vor der Wanderung sollte überprüft werden, ob es besondere Vorschriften oder Einschränkungen gibt.
  2. Die Wanderrouten sollten für Hunde geeignet sein und deren Fitnessniveau berücksichtigen.
  3. Genügend Wasser für den Hund ist ein absolutes Muss.
  4. In manchen Gebieten herrscht Leinenzwang und/oder Maulkorbpflicht, woran es sich zu halten gilt.
  5. Auf andere Wanderer sollte Rücksicht genommen werden. Es gibt immer wieder Menschen, die vor Hunden Angst haben.
Achtung: Vor der Abreise sollten die geltenden Sicherheitsbestimmungen für Hunde im Zielgebiet recherchiert werden.

Spiel und Spaß: Beschäftigungsideen für Hunde

  1. Spielzeug wie Frisbees oder Bälle eignen sich gut für Aktivitäten im Freien.
  2. Offene Flächen auf dem Campingplatz sorgen dafür, dass der Hund rennen und spielen kann.
  3. Intelligenzspiele und Versteckspiele fordern den Hund mental.
  4. Gemeinsame Spaziergänge oder kleine Trainingseinheiten stärken die Bindung und lasten den Vierbeiner aus.
  5. Eine natürliche Umgebung sorgt dafür, dass der Hund nach Herzenslust schnüffeln und erkunden kann.

Wasseraktivitäten mit Hund: Sicherheit und Spaß

  1. Bevor es mit dem Schwimmen losgeht, sollte sichergestellt sein, dass der Hund auch schwimmen kann und sich im Wasser wohlfühlt
  2. Es sollten geeignete Gewässer ausgewählt werden, die für Hunde zugänglich und sicher sind
  3. Bei Bedarf kann dem Hund eine Schwimmweste angelegt werden
  4. Beachtung der örtlichen Vorschriften und Respekt vor anderen Gästen
  5. Unterkühlung und Hautprobleme können vermieden werden, indem der Hund richtig abgetrocknet wird
Gut zu wissen: An vielen Badeseen besteht die Möglichkeit z.B. ein SUP zu mieten und den Hund mit auf eine Paddeltour zu nehmen. Hier muss die Schwimmweste stets dabei sein.

Hundegesundheit und Sicherheit auf dem Campingplatz

Um die Gesundheit und das Wohlbefinden des Hundes zu schützen, sollten potenzielle Risiken bewusst sein und geeignete Vorkehrungen getroffen werden können. Hier sind zwei wichtige Aspekte in Bezug auf die Hundegesundheit auf Campingplätzen:

Risiken und Prävention: Zeckenbiss, Sonnenstich und Co.

Gerade auf Campingplätzen gibt es verschiedene Risiken, die die Gesundheit des geliebten Vierbeiners gefährden können. In Wald- und Graslandschaften lauert beispielsweise die Gefahr von Zecken.

Diese können schwerwiegende Krankheiten, wie z. B. Borreliose, bei Hunden auslösen. Um dies zu verhindern, sollte der Körper des Hundes regelmäßig auf Zecken untersucht und die Zecke bei Bedarf sicher entfernt werden.

Um den im Sommer Hund vor einem Sonnenbrand oder Überhitzung zu schützen, empfiehlt es sich, einen Platz mit ausreichend Schatten zu wählen. Außerdem sollte ihm immer Zugang zu frischem Wasser gewährt werden.

Bei Bedarf kann auch gerne Sonnenschutzmittel verwendet werden. Es sollte jedoch generell vermieden werden, dass der Hund in den heißesten Stunden des Tages belastet wird.

Erste Hilfe für Hunde: Ein Leitfaden

Wenn während des Campingurlaubs ein medizinischer Notfall beim Hund auftritt, sind Grundkenntnisse in Erster Hilfe von großem Vorteil.

Hierzu gehören die richtige Versorgung von Wunden, die Handhabung von Knochenbrüchen oder Maßnahmen beim Verschlucken von Fremdkörpern.

Ein kleiner Leitfaden kann helfen, in solchen Situationen angemessen zu handeln.

1Bei Wunden:

Die Wunde sollte vorsichtig mit einer antiseptischen Lösung gereinigt werden und im Anschluss mit einem sterilen Verband bedeckt werden. Bei tiefen oder stark blutenden Wunden sollte sofort tierärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden.

2Bei Knochenbrüchen:

Der betroffene Bereich sollte sofort mit einem improvisierten Verband oder einer Schiene stabilisiert werden. Nun muss der Hund sofort zum Tierarzt!

3Verschlucken von Fremdkörpern:

Wenn der Hund aufgrund eines Fremdkörpers zu ersticken droht, sollte versucht werden, den Fremdkörper vorsichtig zu entfernen. In besonders schweren Fällen ist natürlich sofortige tierärztliche Hilfe erforderlich.

4Andere ernsthafte Erkrankungen:

Bei anhaltendem Erbrechen oder Durchfall, plötzlicher Lethargie oder Atembeschwerden sollte unbedingt ein Tierarzt konsultiert werden. Hierunter können sich schwerwiegende Erkrankungen verstecken.

Es ist ratsam, bereits vor dem Urlaub eine Liste mit Notfallnummern und Tierärzten in der Nähe zusammenzustellen. Das garantiert eine schnelle Kontaktaufnahme im Notfall. Die wichtigste Regel ist jedoch immer, ruhig zu bleiben und den Hund zu beruhigen.

Beim Camping mit Hund sollten nicht nur die Bedürfnisse und das Wohlbefinden des Vierbeiners im Auge behalten werden. Auch gegenüber anderen Campern und der Natur ist Respekt angebracht.

Campingetikette: So stört der Hund andere Camper nicht

  1. Der Hund sollte immer angeleint sein, sofern es kein eingezäunter Stellplatz ist.
  2. Es sollte unbedingt vermieden werden, dass der Vierbeiner andere Camper anspringt, deren Stellplätze unerlaubt betritt oder deren Sachen beschädigt.
  3. Ständiges Bellen sollte vermieden werden, um anderen Reisende nicht zu stören.
  4. Die Hinterlassenschaften des Hundes werden immer ordnungsgemäß entsorgt.
  5. Bevor der Hund mit anderen Hunden Kontakt hat, sollten vorher immer die Besitzer gefragt werden, ob dies in Ordnung ist.

Naturschutz: Umweltfreundliches Camping mit Hund

  • Es sollte unbedingt vermieden werden, dass der Hund wilde Tiere stört.
  • Verwendung von umweltfreundlichen Hundekotbeuteln.
  • Um die Wasserqualität in Flüssen und Seen zu schützen, muss auf ausgewiesene Hundebadestellen geachtet werden.
  • Die Verwendung von abbaubaren Hundeshampoos hilft dabei, die Umweltbelastung zu minimieren.
  • Eventuell Einschränkungen für Hunde in Naturschutzgebieten sollten immer respektiert werden.

Häufige Fragen und Antworten

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Kann ein Hund im Zelt schlafen?

Ja, ein Hund kann im Zelt schlafen, wenn vorher die richtigen Vorkehrungen getroffen wurde. Hierzu zählt beispielsweise die Wahl der richtigen Zeltgröße und die Verwendung von Hundebetten oder Hundedecken. Außerdem sollte bereits vor dem Urlaub getestet werden, ob der Hund das Schlafen im Zelt annimmt.

Ist es ok, den Hund im Wohnmobil zu lassen?

Das kommt immer ganz auf die Wetterbedingungen an. Bei starker Hitze darf der Hund keinesfalls alleine im Wohnmobil bleiben. Ein Auto kann sich sehr schnell aufheizen und somit zur tödlichen Falle für den Hund werden.

Wie finde ich hundefreundliche Campingplätze?

Ob ein Campingplatz hundefreundlich ist, kann man auf der entsprechenden Website nachlesen. Der ADAC bietet ebenso eine Übersicht mit Empfehlungen und Erfahrungen zu allen hundefreundlichen Campingplätzen an.

Was tut man mit dem Hund, wenn man campen geht?

Als Hundebesitzer darf der Hund natürlich mit in den Campingurlaub. Hierfür gibt es hundefreundliche Campingplätze, die dem Hund alles bieten, was er während der Reise benötigt.

Welche potenziellen Gefahren bestehen beim Campen mit Hund?

Je nach Reiseziel unterscheiden sich die Risiken für Mensch und Hund. In südlichen Ländern besteht eine potenzielle Gefahr durch Straßenhunde oder ausgelegte Giftköder. In Bergregionen wie Österreich muss auf die körperliche Unversehrtheit des Hundes geachtet werden. Gerade auf Bergtouren ist die Gefahr von Stauchungen und Knochenbrüchen gegeben.

Fachliteratur, Quellen & weiterführende Links

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Sabrina

Sabrina liebt und lebt das Reisen. Seit 1,5 Jahren lebt sie in ihrem Van und reist durch die Welt. In dieser Zeit musste sie schon so einige Herausforderungen meistern und hat einige Tipps und Tricks auf Lager.

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