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Landschaftsfotografie

von Kathrin

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Sei es beim Wandern, Camping, Paddeln oder Radfahren: Wer viel in der Natur unterwegs ist, entdeckt oft traumhafte Landschaften. Diese einzufangen ist eine wahre Herausforderung, die nicht immer gelingt. Nichtsdestotrotz ist die Landschaftsfotografie eine der beliebtesten Möglichkeiten, Erinnerungen einzufangen.

Bessere Fotos in kurzer Zeit?

Kamera, Objektive, Einstellungen, Komposition, Filter, Langzeitbelichtungen, Motiv, Bildbearbeitung und und und. Die Beschäftigung mit Fotografie kann schnell überfordern. Doch mit etwas Übung und den richtigsten Ratschlägen gelingen in Kürze wunderschöne Aufnahmen.

Landschaftsfotografie lernen:

Wenn Sie Interesse daran haben, schöne Landschaftsaufnahmen zu machen, sind Sie am richtigen Ort. Ich habe hier die besten Landschaftsfotografie Tricks in Kürze zusammengefasst und erkläre die Basics sowie den ein oder anderen Profi-Trick.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die wahrscheinlich erste Fotografie der Geschichte wurde 1826 von Joseph Nicéphore Niépce angefertigt.
  • 1861 entstand die erste Farbfotografie der Geschichte.
  • Hermann Krone und Ansel Adams gehören zu den ersten Menschen, die sich der Landschaftsfotografie widmeten.
  • Die erste Digitalkamera wurde 1975 erfunden.
  • Die Foto- und Social-Media-Plattform Instagram verzeichnet täglich etwa 500 Mio. aktive Nutzer. Pro Tag werden ca. 4,2 Mrd. Likes vergeben und etwa 95 Mio. neue Fotos hochgeladen.
  • Seit den 1970er sind auch menschengemachte Gegenstände wie Brücken beliebt und immer häufiger in Landschaftsfotografien zu sehen.

10 Landschaftsfotografie Tipps auf einen Blick

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  1. Weniger ist mehr: Eine minimalistische Ausrüstung hilft dabei, auch an den entlegensten Orten tolle Fotos zu schießen. Ein Stativ ist zu empfehlen.
  2. Budget: Schöne Fotografien sind mit vergleichsweise günstiger Ausrüstung möglich. Die Kamera- und Objektivwahl sollte dem eigenen Budget entsprechen.
  3. Von Grund auf lernen: Wer übt, im manuellen Modus zu fotografieren, bekommt ein hervorragendes Verständnis für die Kamera und wie sich Bilder mit verschiedenen Einstellungen verändern.
  4. Richtwerte: Für Landschaftsfotografen wird meist ein Blenden-Wert zwischen 8 und 13 und ein möglichst geringer ISO-Wert (max. 400) genutzt.
  5. In der Ruhe liegt die Kraft: Bei der Komposition eines Bilds sollte sich ausreichend Zeit für die richtige Perspektive genommen werden.
  6. Werde kreativ: Die Regeln der Bildkomposition helfen, vor allem zu Beginn, beim Bildaufbau. Doch keine Regel ohne Ausnahme!
  7. Die perfekte Zeit: Die beste Zeit für Landschaftsaufnahmen ist während der goldenen oder blauen Stunde. Also kurz nachdem und bevor die Sonne auf- bzw. untergeht.
  8. Wetter für Stimmung nutzen: Dramatische und interessante Bilder entstehen mit Wolken am Himmel und Nebel. Schlechtes Wetter sollte nicht vom Fotografieren abhalten.
  9. Nach dem fotografieren: Die Bildbearbeitung gehört zur Landschaftsfotografie genauso wie das Drücken auf den Auslöser. Dafür muss nicht zwingend ein professionelles Programm wie Adobe Lightroom zum Einsatz kommen.
  10. Das richtige Format wählen: Wer im RAW-Format fotografiert, freut sich bei der Nachbearbeitung über den kompletten Farbraum des Bildes.

Equipment: Was wird für die Landschaftsfotografie benötigt?

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Direkt vorweg: Kameraequipment gib es wie Sand am Meer. Doch die Ausrüstung wird sehr gerne in ihrer Funktion überschätzt. Für schöne Landschaftsaufnahmen braucht es keine Kamera, die tausende Euro wert ist.

Vor allem Einsteiger verzetteln sich gerne auf der Suche nach der richtigen Kamera und des richtigen Objektivs. Aber: Die perfekte Kamera existiert nicht und das ist auch gar nicht nötig, um eine tolle Landschaft zu fotografieren.

Übung macht den Meister:


Die ersten 10.000 Aufnahmen sind die schlechtesten.

Helmut Newton
Fotograf


Ein guter Fotograf kann auch mit einer Einsteiger-DSLR traumhafte Bilder schießen. Genauso werden einem Einsteiger mit einer sehr teuren Kamera nicht auf der Stelle schöne Aufnahmen gelingen.

Nichtsdestoweniger stellen wir beliebtes Equipment vor, das für den Einstieg in die Landschaftsfotografie geeignet ist.

Tipp: Eigentlich tragen wir alle täglich eine tolle Kamera mit uns herum: das Smartphone. Wer noch keine Kamera kaufen möchte, kann auch mit dem Smartphone beginnen, Landschaften zu fotografieren.

Die richtige Kamera?

Bei der Auswahl einer guten Kamera für Landschaftsfotografie gilt grundsätzlich:

  • Prinzipiell sind alle Kameras der gängigen Marken auf sehr hohem Niveau.
  • Die Wahl der Marke ist oft Geschmacks- und Glaubensfrage.
  • Die Grundparameter der Fotografie (Blende, Belichtungszeit, ISO) sollten manuell einstellbar sein.
  • Das RAW-Format ist essenziell für die Nachbearbeitung.
  • Kameras mit Wechselobjektiven, sog. Systemkameras, ermöglichen mehr Flexibilität beim Fotografieren.
  • 12 bis 15 Megapixel reichen für den privaten Gebrauch völlig aus.

Wer sich die Möglichkeit des Objektivwechsels offen halten möchte, sieht sich vor der Entscheidung zwischen einer Spiegelreflexkamera (DSLR) oder einer spiegellosen Kamera (DSLM).

Spiegelreflexkamera (DSLR)

  • Sehr lange Akkulaufzeit
  • Sehr hohe Bildqualität
  • Sperrige Bauweise
  • Analoger Sucher

Unsere DSLR-Empfehlung für Einsteiger

Nikon D3500*
  • Dieses generalüberholte Produkt ist getestet und zertifiziert, um wie neu auszusehen...

Diese Einsteiger-DSLR von Nikon ist vergleichsweise günstig und relativ leicht. Mit 24 Megapixeln bietet sie eine gute Auflösung, das Einstellungsmenü ist für Anfänger einfach zu verstehen. In Kombination mit dem Kit-Objektiv kann sofort los fotografiert werden.

Unsere DSLR-Empfehlung für Fortgeschrittene und Profis
Canon EOS 5D Mark IV*
  • Bilder pro Sekunde Serienbildgeschwindigkeit
  • Kreuzungspunkte für erweiterte vertikale Abdeckung
  • Touchscreen-LCD-Monitor

Die EOS 5D ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Modell unter Fotografen. Das vierte Modell der Serie überzeugt mit einer tollen Bildqualität, unglaublicher Detailtreue und einzigartig schneller Fokussierung und Belichtungsmessung.

Spiegellose Systemkamera (DSLM)

  • Kompakte Bauweise
  • Geringes Gewicht
  • Elektronischer Sucher zeigt Einstellungen vor der Aufnahme
  • Viele Funktionen, wie z. B. Fokus-Peaking
  • Elektronischer Sucher ermüdet die Augen
  • Geringere Akkulaufzeit als DSLR
Unsere DSLM-Empfehlung für Einsteiger
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Sony Alpha 6000*
  • Objektivkompatibilität: Sony E-Mount-Objektive, APS-C Sensor: Anzahl der Pixel...
  • Aufnahmeformat (Standbilder): JPEG-kompatibel (DCF Version 2.0, Exif Version 2.3, MPF...
  • Aufnahmeformat: AVCHD 2.0 / MP4; Fokustyp: Schneller Hybrid-Autofokus...
  • Abmessungen (BxHxT) Gewicht: 120 x 66,9 x 45,1 mm; 285 g (nur Kamera) / 344 g...
  • Lieferumfang: Sony Alpha 6000 Systemkamera (24 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll)...

Der perfekte Einstieg in spiegellose Systemkameras ist die Sony Alpha 6000. Obwohl dieses Modell schon etwas älter ist, überzeugt es mit hervorragender Leistung, einem geringen Gewicht und kleinen Abmessungen.

Unsere DSLM-Empfehlung für Fortgeschrittene und Profis
Sony Alpha 7 III*
  • SCHNELLER AUTOFOKUS: Verlassen Sie sich auf kontinuierliches Tracking und den...
  • ATEMBERAUBENDE BILDQUALITÄT: 24 Mp Vollformat-Sensor gepaart mit hohen...
  • PROFESSIONELLE VIDEOS: Vollpixel-Auslesung ohne Pixel-Binning für hochauflösende...
  • STABILE AUFNAHMEN: Optische 5-Achsen-Bildstabilisierung für Fotos und Filme zur...
  • VERLÄNGERTE BATTERIENLEBENSDAUER: Große Z-Batteriekapazität für längere...

Die Sony Alpha 7 Modelle sind schon seit einiger Zeit unbestrittener Marktführer, vor allem in der Landschaftsfotografie. Sie trumpft mit vielseitigen Funktionen, sehr hoher Bildqualität und einer guten Akkulaufzeit.

Schon gewusst? Informationen über verschiedene Kameratypen, die sich für den Outdoor-Einsatz eignen, finden Sie in unserem Artikel die besten Outdoor Kameras.

Das richtige Objektiv?

Das Objektiv wird bei Landschaftsfotografie oft unterschätzt, ist jedoch mindestens genauso wichtig wie die Kamera. Bei der Auswahl des richtigen Objektivs ist die Angabe der Brennweite, sowie die Lichtstärke des Modells zu beachten.

Für den Anfang reicht oft das Kit-Objektiv aus, das beim Kauf vieler Kameras für einen geringen Aufpreis zu haben ist. Mit diesem kann geübt werden und so erste schöne Bilder entstehen.

Ein weiteres Objektiv

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Sony SEL-1224GM G Master*
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  • Der XD-Linearmotor sorgt für ein hervorragendes Ansprechverhalten und eine nahezu...
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  • Reduzierung von Licht- und Geistereffekten durch AR-Nanobeschichtung II von Sony...
  • Lieferumfang: Vordere Objektivkappe: mitgeliefert, Hintere Objektivkappe: ALC-R1EM,...
Canon EF 11 – 24 mm*
  • Produktbeschreibung: Canon EF 11 – 24 mm f/4L USM. Komponente für: MILC/SLR-Kamera
  • Aufbau des Objektivs (Elemente/Gruppen): 16/11
  • Objektivtyp: Ultra Large)
  • Dimmaktor AF: Ring USM
  • Maximale Zoom (PS): 0,16 x

Wer Spaß am Fotografieren gefunden hat, überlegt sich die Investition in ein weiteres Objektiv. Bei der Landschaftsfotografie kommen meistens Objektive mit einer geringen Brennweite zum Einsatz.

Das heißt, dass der Bildwinkel, der auf dem Sensor erfasst wird, größer ist als bei Objektiven mit hoher Brennweite. Zu empfehlen ist ein sogenanntes Weitwinkelobjektiv mit etwa 10 bis 18 mm Brennweite.

Achtung: Das Objektiv muss mit seiner Befestigung auf die jeweilige Kamera passen. Informieren Sie sich in der Bedienungsanleitung und bei den Herstellerangaben, um welche „Mount“ es sich handelt.

Teleobjektive in der Landschaftsfotografie

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CANON Objectif RF 70-200mm*
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Manchmal setzen Landschaftsfotografen Teleobjektive ein, um möglichst nah an das Objekt im Fokus heranzukommen.

Weitere Ausrüstung?

Neben Kamera und Objektiv kommen in der Landschaftsfotografie weitere Ausrüstungsgegenstände zum Einsatz. Die wichtigsten haben wir hier zusammengefasst.

Stativ

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  • Klemmverschlüsse an den Stativbeinen erlauben einen blitzschnellen Auf- und Abbau...
  • Eine Belastbarkeit von 9,1 Kilogramm ermöglicht die Verwendung des Stativs mit...
  • Rutschfeste Gummifüße gewähren ein hohes Maß an Standfestigkeit. An der...
  • Die enthaltene Smartphone-Halterung lässt sich direkt in der Mittelsäule verstauen...

Ein möglichst leichtes und nicht allzu sperriges Stativ eignet sich am besten für Landschaftsfotografien, weil der Weg zum Ort des Fotos oft etwas länger dauert und das gesamte Equipment getragen werden muss. Ein Stativ hilft dabei, vor allem in der Dämmerung, scharfe Bilder zu schießen.

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Filter

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Graufilter sind Neutraldichtefilter (ND-Filter), die die Lichtmenge, welche den Sensor erreicht, reduzieren. Sie werden verwendet, um die Belichtungszeit zu verlängern, ohne die Blendenzahl zu erhöhen. Dies ist nützlich, wenn Wasser, Nebel oder Wolken unscharf abgebildet werden sollen.

Fernauslöser

Hähnel Captur Pro Fernbedienung*
  • Lieferumfang:Fernauslöser
  • Auslösen mit Sound oder Geräuschen

Ein Fernauslöser ist ein Gerät, mit dem Fotos gemacht werden können, ohne den Auslöser der Kamera zu berühren. Dadurch wird verhindert, dass Bewegungen, die durch das Drücken des Auslösers der Kamera verursacht werden, auf dem Foto festgehalten werden.

Fotorucksack

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Peak Design Everyday Backpack V2 Foto-Rucksack 20 Liter*
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  • Externe Erweiterung: mit den beiliegenden Cord-Hook-Tragegurten können große...
  • Außenhülle aus 100 % recyceltem, wetterfestem Nylon (Gewebestärke 400D) mit...

Ein guter Kamerarucksack ist für jeden Landschaftsfotografen ein unverzichtbarer Ausrüstungsgegenstand. Der Rucksack hilft dabei, die gesamte Ausrüstung sicher zu transportieren und sie vor Beschädigungen zu schützen.

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Extra Akkus

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Unterwegs auf der Suche nach dem perfekten Foto sollte sichergestellt werden, dass die Kamera immer einsatzbereit ist. Dafür eignen sich externe Akkus, sodass auch nach langen Tagen genug Strom zum Fotografieren bereitsteht.

Speicherkarten

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  • Lieferumfang: SanDisk Extreme PRO SDXC UHS-I Speicherkarte 128 GB (V30,...

Auch Speicherkarten sollten zur Genüge vorhanden sein, um genug Platz für große RAW-Datein zu haben. Es gibt nichts Schlimmeres als unterwegs Fotos löschen zu müssen, um weitere Aufnahmen zu machen.

Reinigungsutensilien

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Damit die Kamera so lange wie möglich und auch noch nach Jahren einwandfrei funktioniert, sollte sie regelmäßig gereinigt werden. Es ist wichtig, den Sensor vor Staub zu schützen, vor allem wenn unterwegs Objektive ausgetauscht werden.

Einstellungen: Welche Modi an der Kamera sind zu empfehlen?

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Die verschiedenen Parameter auf einen Blick.

In der Fotografie ist es wichtig, die Grundlagen zu beherrschen. Die wichtigsten Faktoren, die das Bild beeinflussen, sind: Belichtungszeit, Blende und ISO. Auch wenn diese im ersten Moment sehr kompliziert erscheinen, Übung macht den Meister.

Wer sich viel mit diesen Einstellungen beschäftigt, wird schnell die Effekte verstehen und gezielt einsetzen können. Im Folgenden erklären wir die Auswirkungen der einzelnen Parameter:

Belichtungszeit

Die Belichtungszeit, auch Verschlusszeit genannt, bestimmt, wie lange sich der Verschluss der Kamera beim Auslösen öffnet, das heißt, wie lange Licht auf den Sensor strömen kann. Das wirkt sich direkt auf die Belichtung des Bildes aus, also darauf, ob es zu hell, zu dunkel oder richtig belichtet ist.

Außerdem wirkt sich die Belichtungszeit auf die Schärfe des Bildes aus, denn selbst bei einer ruhigen Hand können Bilder bei einer zu langen Belichtung verwackeln. Deshalb ist die Arbeit mit einem Stativ sehr zu empfehlen.

Lange Belichtungszeiten kommen in der Landschaftsfotografie etwa beim Fotografieren von Wasser, Nebel oder Wolken zum Einsatz. Die lange Verschlusszeit sorgt dafür, dass Wasser und Nebel weiche „Fäden ziehen“. Tagsüber kommen sogenannte ND-Filter zum Einsatz, sodass das Bild bei langen Belichtungen nicht zu hell gerät.

Blende

Die Blende beschreibt die Größe der Öffnung im Objektiv, durch die Licht zum Sensor gelangen kann. Eine offene Blende (z. B. f/1,8) bedeutet eine größere Öffnung und mehr Licht auf dem Sensor. Analog bedeutet eine geschlossene Öffnung (z. B. f/12) eine kleinere Öffnung und weniger Licht auf dem Sensor.

Die Veränderung der Blende wirkt sich auf die Tiefenschärfe des Bildes aus. In der Landschaftsfotografie wird meist eine geschlossene Blende verwendet (f/8 – f/12), sodass der überwiegende Teil des Bildes scharf ist. Aber Achtung: Wird zu weit abgeblendet, etwa bei einer Blende ab f/18, kommt es zu einer Beugungsunschärfe und das Bild wirkt „matschig“.

Eine offene Blende sorgt dementsprechend für wenig Tiefenschärfe im Bild. Das heißt, dass etwa nur das Motiv scharf ist und alles darum herum unscharf (Bokeh genannt). Diese Einstellung kommt vor allem in der Portrait-Fotografie zum Einsatz.

Achtung: Eine kleinere Zahl bedeutet bei der Blende eine größere Öffnung und mehr Licht, das auf den Sensor fällt.

ISO

Je höher der ISO-Wert eingestellt ist, desto empfindlicher ist der Kamerasensor gegenüber Licht und desto heller wird das Bild. So kann etwa die Belichtungszeit weiter verkürzt werden, um ein scharfes Foto zu machen.

Allerdings kommt es bei hohen ISO-Zahlen zu einem ungewollten „Rauschen“ im Bild, welches die Bildqualität vermindert. Deshalb sollte der ISO-Wert so klein wie möglich gehalten werden. Nur in der Nachtfotografie muss aufgrund der Dunkelheit ein höherer ISO eingestellt werden.

Komposition: Wie ist der Bildaufbau zu gestalten?

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Es gibt nur eine Regel in der Fotografie: Entwickle niemals einen Film in Hühnchensuppe.

Freeman Patterson
Fotograf


Was lässt ein Bild gut aussehen? Warum sind manche Fotos attraktiver als andere? Und warum haben einige Fotos einen gewissen ästhetischen Reiz, andere dagegen nicht?

Die Antwort ist, dass es bestimmte Regeln gibt, die für alle Arten der Fotografie gelten. Diese Regeln können von jedem Fotografen jederzeit bewusst angewendet oder auch absichtlich missachtet werden.

  1. Der Goldene Schnitt

    Der Goldene Schnitt bezeichnet eine ideale Position von Gegenständen in einem Bild. Ein Objekt, das sich etwas versetzt von der Mitte bei etwa ⅝ vom Bildrand befindet, wird als angenehm von dem Betrachter befunden. Auch in der Natur findet sich dieses Verhältnis oft wieder – z. B. bei Muscheln.

    Um die Umsetzung des Goldenen Schnitts zu erleichtern, gibt es die Drittel-Regel. Die Drittel-Regel teilt das Bild in drei Teile entlang horizontaler und vertikaler Linien. Wichtige Elemente im Bild bzw. das Hauptmotiv sollten an den Schnittpunkten platziert werden.

    Außerdem können verschiedene Bildteile durch die Drittelregel betont werden. Zum Beispiel kann der Horizont auf die untere Drittellinie gelegt werden, um den Fokus des Bildes auf den Himmel zu legen. Heutzutage bieten die meisten Kameras ein Raster mit diesen Leitlinien an.

  2. Symmetrie

    Harmonie in einem Foto kann mit Symmetrie erreicht werden, wenn ein Motiv mittig platziert wird. So können beispielsweise gleichmäßige Berge, Inseln oder Bäume symmetrisch abgebildet werden. Typisch sind auch Spiegelungen der Motive, etwa auf Seen.

  3. Rahmen

    Steht das Hauptmotiv fest, findet ein Fotograf vor Ort häufig einen natürlichen Rahmen, etwa aus Ästen oder Steinen. Durch diesen Rahmen hindurch fotografiert, wird mehr Fokus auf das Hauptmotiv gesetzt und die Struktur des Bildes interessanter.

  4. Vordergrund

    Für Orientierung und Struktur sorgt ein spannender Vordergrund auf dem Landschaftsfoto. Dabei kann es sich etwa um einen Stein, eine Pflanze, Felsen oder ähnliches handeln. Dadurch wird auf Bildern Tiefe geschaffen und der Betrachter ins Foto hineingezogen.

  5. Verdichtung

    Als Abwechslung zu weitwinkligen Landschaftsaufnahmen können Verdichtungen eingesetzt werden, die meist mit Teleobjektiv aufgenommen werden. Es geht darum, den Fokus aufs Wesentliche zu setzen und eine Überladung des Bildes zu vermeiden.

  6. Linienführung

    Führende Linien kommen in Landschaften häufig vor und leiten das Auge des Betrachters. Am besten führt die Linie vom unteren Bildrand diagonal durchs Bild bis hin zum Hauptmotiv. Diese Linien können Küstenverläufe, Schnee- oder Sandspuren, Bergketten, Straßen oder Wege sein.

Natürlich gibt es noch viele weitere Regeln in der Fotografie. Allerdings sollten diese nur als Ausgangspunkt dienen und den Fotografen zum Nachdenken und komponieren eigener Bilder anregen.

Tipp: Auch wenn bei der Landschaftsfotografie oft versucht wird in der Breite viel aufs Bild zu bekommen, kann das Hochformat bei einigen Motiven glänzen. Etwa bei der Aufnahme von Flüssen oder in der Nachtfotografie.

Licht: Welche Stimmung eignet sich für Landschaftsfotografie?

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Der Begriff Fotografie setzt sich aus den beiden altgriechischen Begriffen photós (= Licht) und graphein (= malen, zeichnen) zusammen. Auch im Deutschen wird Fotografieren auch gerne als das Malen mit Licht beschrieben.

Die Qualität des Lichts bestimmt, wie das Foto am Ende aussieht und auch welche Stimmung festgehalten wird. Selbstverständlich ist eine korrekte Belichtung Voraussetzung für den richtigen Einsatz der „Lichtfarbe“.

Weil in der Landschaftsfotografie fast ausschließlich mit natürlichem Licht fotografiert wird, müssen sich Fotografen nach den Tages- und Jahreszeiten, Lichtverhältnissen und Wetter richten. Besonders beliebt sind die folgenden Umstände:

  1. Die Goldene Stunde

    Die Goldene Stunde beschreibt die Zeitspanne kurz nach dem Sonnenaufgang und kurz vor dem Sonnenuntergang. Namengebend ist das besonders weiche und rötliche Licht zu dieser Zeit.

    Wenn die Sonne tief steht, müssen ihre Strahlen eine weitere Strecke durch die Erdatmosphäre zurücklegen. Dadurch ist die Intensität des Lichts im Vergleich zu den Mittagsstunden wesentlich reduziert.

  2. Die Blaue Stunde

    Unter der Blauen Stunde wird die Zeitspanne während der morgendlichen und abendlichen Dämmerung verstanden, also morgens vor dem Sonnenaufgang und abends nach dem Sonnenuntergang.

    Charakterisiert wird sie durch das namengebende blaue Licht, das am Himmel dominiert. Die blaue Stunde ist nicht genau definiert und wird in der Gebrauchssprache von Fotografen verwendet. Typischerweise erstreckt sich die Blaue Stunde teilweise über die bürgerliche und nautische Dämmerung, wenn die Sonne etwa 4 bis 8 Grad unter dem Horizont liegt.

    Wichtig: Bei der Goldenen und Blauen Stunde muss es sich nicht um eine Zeitstunde handeln. Je nach Jahreszeit und Ort auf der Erde können sie kürzer oder länger dauern.
  3. Alpenglühen

    Wer gerne im Hochgebirge Landschaften fotografiert, kennt das sogenannte Alpenglühen, das bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang auftritt. Damit ist die Färbung der Bergspitzen gemeint, wenn der Rest der Landschaft noch nicht beleuchtet ist.

Exkurs: Nachtfotografie

Auch beliebt bei manchen Landschaftsfotografen ist das Fotografieren bei Nacht. Dabei wird versucht, die Sterne oder die Milchstraße oder gar Polarlichter einzufangen. Typischerweise wird bei Neumond mit langen Belichtungszeiten und lichtstarken Objektiven gearbeitet.

Nachbearbeitung: Was ist zu beachten?

landschaftsfotografie-bearbeitung

Wer nach einer Reise oder einem Fotografie-Ausflug nach Hause kommt, hat noch etwas Arbeit vor sich, um aus den Fotos ihre wahre Schönheit herauszuholen. Die Nachbearbeitung gehört zur Landschaftsfotografie genauso dazu wie die richtige Kamera und die passende Komposition.

Allerdings muss für eine erfolgreiche Bearbeitung ein qualitativ hochwertiges Bild geschossen werden. Ein schlechtes Bild wird auch mit einem professionellen Programm nicht schön werden.

Format: RAW vs. JPG?

RAW ist das Rohdaten-Format von Kameras. Das Format bestimmt, mit wie vielen Bildinformationen das Foto auf der Speicherkarte gespeichert wird. Anders als das gängige JPG-Format werden die Dateien bei RAW nicht komprimiert.

Dadurch sind viel mehr Detailinformationen in die Datei eingebettet, was die Nachbearbeitung wesentlich vereinfacht und sogar spannender macht. Beispielsweise kann in der Bildbearbeitung problemlos ein Schatten heller gemacht werden, sodass die Strukturen darunter zu erkennen sind.

Programm: Adobe Lightroom vs. GIMP?

Für den Einstieg in die Bildnachbearbeitung ist das kostenlose Programm GIMP zu empfehlen. Im Vergleich zu anderen kostenlosen oder günstigen Programmen gibt es viele umfangreiche Funktionen.

Wer etwas professioneller Bilder bearbeiten möchte und bereit ist, ein Abonnement abzuschließen, ist mit Adobe Lightroom gut beraten. Das Programm ist das Non plus ultra der Bildbearbeitung und lässt alle Wünsche an das Foto zur Wirklichkeit werden.

Vorgehen

  1. Belichtung, Tiefen, Lichter: Anpassung der Gesamthelligkeit und Beeinflussung der dunklen und hellen Töne.
  2. Sättigung, Dynamik: Die Intensität der Farben wird gleichmäßig höher (Sättigung), nur die kräftigen Farben werden in ihrer Intensität erhöht (Dynamik).
  3. Klarheit: Bestimmung der Detailgenauigkeit des Bildes.
  4. Schärfung: Schärft das Bild.
  5. Profilkorrekturen: Korrigiert Fehlabbildungen des Objektivs (wie z. B. Vignettierung).
  6. Transformation: Korrigiert die Perspektive des Bildes.
  7. Bereichsreparatur: Entfernt Flecken auf dem Sensor.
  8. Verlaufs- oder Radialfilter: Wenden bestimmte Einstellungen nur auf Teile des Bildes an.

Landschaftsfotografie Fazit

Die Landschaftsfotografie ist ein umfangreiches Feld, in dem es viel zu lernen und entdecken gibt. Von der Auswahl des richtigen Equipments, über die Einstellungen und Bildkomposition und der Nachbearbeitung gibt es viele Möglichkeiten Landschaften schön abzubilden.

Es ist fast unmöglich, auf jedes Detail in der Landschaftsfotografie einzugehen. Deshalb hat BeyondCamping in diesem Blog die wichtigsten und grundlegendsten Tipps für schöne Landschaftsbilder zusammengefasst.

Wer einen kurzen Überblick sucht, schaut in unsere praktischen 10 Tipps zur Landschaftsfotografie. Zugegeben, für die schönsten Bilder braucht es viel Geduld und Übung. Mit unseren Tipps wissen Sie aber garantiert, worauf beim nächsten Fotoshooting zu achten ist.

Häufige Fragen und Antworten

Welches Objektiv für Landschaften?

Bei der Landschaftsfotografie kommen typischerweise Objektive mit einer kleinen Brennweite, sogenannte Weitwinkelobjektive, zum Einsatz. Diese bilden einen hohen Bildwinkel ab und erlauben es, viele Teile der Landschaft einzufangen. Außerdem ist das Benutzen eines Teleobjektivs im Sinne der Verdichtung einer Landschaft ein beliebtes Stilmittel.

Welche Brennweite für Landschaftsfotografie?

Am häufigsten kommen Weitwinkelobjektive oder Ultra-Weitwinkelobjektive in der Landschaftsfotografie zum Einsatz. Diese haben meist eine Brennweite zwischen 10 und 25 mm.

Was braucht man für Landschaftsfotografie?

Für die Landschaftsfotografie wird im Grunde eine Kamera, ein passendes Objektiv und im besten Fall ein Stativ benötigt. Neben dem Equipment sollte ein grundsätzliches Verständnis der Kamerafunktionen und Bildkomposition gegeben sein, um schöne Landschaftsaufnahmen zu machen.

Wie viel Megapixel für Landschaftsfotografie?

Für den privaten Gebrauch reicht eine Kamera mit 12–16 MP völlig aus. Mit einer solchen Auflösung ist sogar der Ausdruck auf ca. 1 m Größe problemlos möglich.

Welche Blende für Landschaftsfotografie?

Meistens ist in der Landschaftsfotografie eine hohe Tiefenschärfe gewollt. Das heißt, dass möglichst viele Bildteile scharf abgebildet werden. Hierfür ist eine Blende zwischen 8 und 12 am besten.

Welche Kamera eignet sich für Landschaftsfotografie am besten?

Der Wahl der Kamera wird häufig eine zu große Bedeutung beigemessen. Heutzutage ist Landschaftsfotografie auch mit vielen Smartphones möglich, bei denen sich die Einstellungen manuell verändern lassen. Für den professionellen Gebrauch ist eine Systemkamera mit Wechselobjektiv zu empfehlen. Diese haben die meisten Funktionen, die hochwertigsten Sensoren und erlauben so die höchste Flexibilität bei der Aufnahme von Landschaftsfotografien.

Kathrin

Expertin für Wandern und Trekking
Kathrin liebt das Wandern und Trekking. Immer wenn es möglich ist, flüchtet sie in die Natur - besonders gerne nach Skandinavien, vor allem nach Norwegen. Sie liebt es, Fotos von den beeindruckenden Landschaften zu machen, die sie entdeckt.

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